Abstiegsk(r)ampf beim 2:0 Sieg gegen Seelbach spürbar

Torschütze Gürkan Balta (auf der Matte) lässt sich feiern. Soeben hat er das 1:0 erzielt.

SV Haslach mit Sieg fast am sicheren Ufer

Es war kein Spiel auf hohem Niveau, denn zu angespannt und verkrampft agierten die Spieler. Der SVH fand anfangs nicht zu seinem Spiel, hatte aber mehr mit Unkonzentriertheiten und Fehlpässen zu kämpfen als mit dem Gegner. Der aber versuchte die Schwächen durch ihre spritzigen Angreifer zu nutzen, allen voran der junge Tom Seidel, gegen dessen Schuss aus kurzer Distanz Torhüter Süme per Fußabwehr rettete. Nach fast einer halben Stunde hatte Markus Hansmann die große Chance zur Führung, als Torhüter Stefan Kopf einen Freistoß von Alexandru Ghita nur abklatschen konnte, Hansmann schoss ihm aber im Nachschuss in die Arme. Danach hatte der SVH Glück, dass Süme gegen Seidel erneut per Fußabwehr retten konnte und dass ein Schuss von Fabian Kloos das Tor verfehlte. Kurz vor dem Pausenpfiff dann die Führungschance, als Patrick Schmidt für Gürkan Balta auflegte, doch Torhüter Kopf retten konnte. So blieb es beim 0:0 zur Pause.

Die zweite Hälfte wurde dann etwas besser. Haslach gewann mehr Zweikämpfe und agierte im Spielaufbau zielstrebiger. Dennoch dauerte es fast 20 Minuten, ehe ein Ghita-Schuss knapp vorbei ging. In der 71. Minute war es jedoch so weit, ein Zuspiel des eingewechselten Fabian Hauer verwertete Gürkan Balta zur 1:0 Führung. Doch Seelbach schlug zurück und so war es erneut Süme, der ein 25m-Geschoss von Patrik Gür mit einer Glanztat parierte. Bei einer der anschließenden Ecken war es Daniel Weichert, der aus 2 m Entfernung Süme in die Arme köpfte – der SVH hatte in dieser Phase Glück. Doch kurz vor dem Ende hatte der SVH die Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. Erst krachte ein Ghita-Freistoß an den Pfosten, danach schoss der agile Ralf Kammerer über die Latte, ehe Gürkan Balta in der Nachspielzeit den Ball zurück eroberte, den Torwart ausspielte und zum 2:0 Endstand einschoss. Es war geschafft, zum sicheren Klassenerhalt fehlt noch ein einziges Pünktchen.

Dementsprechend erleichtert war Trainer Axel Klausmann, der trotz allem seinem Team bescheinigte, dass man kämpfte und gewinnen wollte und vor allem das Tor wieder mal getroffen hat.  

von Hajosch

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