AH Ausflug 2016 - Eine nicht ganz so nüchterne Nachbetrachtung

SVH erobert Düsseldorf

Der diesjährige AH-Ausflug ging wie gewohnt in die Berge – nach Düsseldorf. Dort eroberte man das Füchschen, den Schlüssel und auch den Killepitsch, wo eifrig Kräuter gesammelt wurden. Doch bevor es soweit war, stand eine Safari auf dem Programm, eine Altbier-Safari. Horst, unser Karawanenführer, führte dabei die Kamele zu verschiedenen Tränken und vermittelte uns die Braukunst des Altbier. Doch nach 5 Bierchen in kurzer Zeit meldete sich der Hunger zu Wort und so wurden Haxen und Sauerbraten verschlungen.

 


In der Düsseldorfer Altstadt präsentierte sich die AH natürlich mit einem „Alt“

Nach einem ausgezeichneten Frühstück am nächsten Morgen machte man sich auf, der Düsseldorfer Kö (Königsallee) einen Besuch abzustatten. Dazu musste „Mann vom Lande“ erstmal mit der S- und U-Bahn den richtigen Weg finden, doch da die Kö direkt neben der Altstadt liegt, gelang dies problemlos, denn Kamele riechen das Wasser auch gegen den Wind. Gegen Mittag ging es dann erneut auf Tour, der Nachfolger des Gladbacher Bökelberges sollte bestiegen werden. Für manche war es die erste Bundesliga-Begegnung, die sie live erlebten, für andere ein eher etwas verhaltenes Spiel, für mich als Gladbach-Fan waren es drei Punkte. Froh gelaunt ging es dann zurück mit dem Shuttlebus, der plötzlich zu beben anfing, aber nicht durch randalierende Fans, sondern durch den SVH, der das Badnerlied im Rheinland einführte.

 


SVH-Chef H.-J. Schmidt, ein waschechter Borusse

 


Mirko Psak, ein eingefleischter VfB-Fan, oder wechselt er gerade zum VfL?

 

Der Abend gehörte der längsten Theke der Welt. 260 Kneipen reihen sich hier auf engstem Raum aneinander. Das Altbier fließt hier in Strömen, auch wenn es für die Kinzigtäler gewöhnungsbedürftig war. Die Partymeile ist wohl auch das Ziel vieler Junggesellenabschiede, denn was einem da an „Verkleideten“ entgegen kam, das hätte auch Karneval sein können. Auf jeden Fall war die Stimmung toll und der Durst groß.

Der Sonntag begann mit einer Rheinschifffahrt. Da wir auch für die 3 Tage sonnigstes Wetter gebucht hatten, war die Fahrt auf dem Oberdeck ein reines Vergnügen, ebenso wie das anschließende Mittagessen am Rheinufer. Ganz anders war dagegen die nachfolgende Stadtführung durch Willi Hardt. Der rund 70-Jährige glänzte nämlich nicht nur durch sein profundes Wissen, sondern er schleppte uns innerhalb 2 Stunden durch halb Düsseldorf und legte dabei ein höllisches Tempo vor, so dass sich einige fragten, ob unsere Wanderung oder eine Bergtour anstrengender sind. Allerdings zeigte uns der Stadtführer auch etliche Sehenswürdigkeiten, die wir allein vermutlich sonst nie entdeckt hätten. So richtig geschafft mussten wir danach erstmal ein Bierchen zu uns nehmen, ehe wir uns dann mit dem Gepäck aufmachten in Richtung Bahnhof und die Heimreise antraten. Für alle war aber klar, das war ein supertoller Ausflug mit vielen Erlebnissen und er war bestens organisiert durch unseren neuen Wanderführer Mirko Psak, der wohl noch nie so viel Lob einstecken musste. Düsseldorf – für die AH des SVH war dies eine Reise wert.


Keine Angst, die Alten Herren stehen noch  gerade. Es sind lediglich die Häuser im Hintergrund, die als Kunstobjekt so krumm gebaut wurden. Hauptsache die Sonne lacht. Der AH war es natürlich recht.

von Hajosch

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