AH Ausflug 2017 nach Edinburgh

Alte Herren beim Auswärtsspiel in Edinburgh

Tag 1: Jahrelang haben die Alten Herren mit ihren Damen die Berge erklommen, jetzt haben sie sogar Schottland erobert. Und sie haben dort mitgenommen, was möglich war, vor allem viele Erkenntnisse und Erlebnisse.

Bereits um 4 Uhr in der Früh ging es am Freitag mit dem Flieger nach Edinburgh. Dort angekommen nahm man zunächst die Mietfahrzeuge in Empfang, um dann einen Großeinkauf zu starten. Schon gegen Mittag bezog man die beiden Herrenhäuser Winton Cottage und Winton Hill auf dem riesigen Anwesen des Winton Castle (Schloss). Am Nachmittag stand eine Wanderung auf dem Programm, Ziel war die Glenkinchie Whiskey Manufactur. Bei einer Führung wurde uns die Whiskey-Produktion gezeigt und am Schluss folgte dann natürlich eine Whiskey-Probe.

Zum Abendessen ging es ins Dean Tavern nach Newtongrange, einem alten schottischen Gasthaus. Dort wurde unter anderem das schottische Nationalgericht „Haggis“ probiert, das sind Innereien vom Lamm. Eine spezielle Speise, die schmeckt einem oder auch nicht.

Nach dem langen Tag ging es dann mit unseren Mietwagen und dem Linksverkehr wieder zurück in unsere Herrenhäuser, wo man es bei Bier, Sekt und natürlich Whiskey ausklingen ließ, ehe der Schlossherr zur Ruhe bat. Schließlich sollte man auch noch etwas schlafen, denn am nächsten Morgen gab es bereits um 6.30 Uhr Ortszeit (eine Stunde früher als bei uns) Frühstück und dann wartete Edinburgh und unser 76-jähriger Guide (Stadtführer) Bill Hill in seinem Schottenrock, der uns die Alt- und Neustadt und den Underground der schottischen Hauptstadt zeigen sollte und der den SVH weltbekannt machen wird.

Edinburgh, das Herz Schottlands

Tag 2: Bill Hill, unser Tour Guide, erwartete uns schon, als wir in Edinburgh eintrafen. Wer geglaubt hatte, dass er uns ca. 2 Stunden durch die Hauptstadt führen würde, sah sich bald getäuscht, denn er rannte 7 Stunden mit uns durch die City und dabei ist der Stadtführer bereits 76 Jahre alt. Nach vielen Sehenswürdigkeiten in der Alt- und Neustadt, wobei besonders der Baustil und die vielen Pubs imponierten und wo uns der Terrier Bobby begeisterte, der durch seine sagenhafte Treue zu seinem Herrn bekannt wurde, war das nächste  Ziel das Edinburgh Castle, die Burg über der Stadt. Dieses Ziel entpuppte sich als wahrer Publikumsmagnet, denn zahlreiche Besucher strömten dort hin. Auf dem Castle Rock, einem erloschenen Vulkan, wurde vermutlich im 7. Jahrhundert eine Burg erbaut. Diese  war richtig sehenswert, auch der Blick über Edinburgh hinweg. Bill Hill hatte zwischenzeitlich einen SVH-Schal um seine Schultern gelegt und ließ sich damit von vielen Touristen ablichten. Somit werden die Fotos künftig in der ganzen Welt zu sehen sein. Den Schal hat Bill Hill übrigens nicht mehr hergegeben, er wird also noch länger in Edinburgh zu sehen sein. Zum Abschluss der Tour ging es noch in die Hebrides Bar, wo schon ein Whiskey uns erwartete. Gegen Abend ging es dann ins Dungeon, dem Gruselerlebnis aus dem Underground, wo uns die düsteren Momente der schottischen Geschichte gezeigt wurden. Abgerundet wurde der Tag mit einem Abendessen im „The Whiski Room“, ein absolutes Highlight was schottische Bars mit Tradition anbelangt.

Schottland, seine Burgen, Schlösser und Vögel

Tag 3: Endlich mal etwas ausschlafen, gefrühstückt wurde erst ab 8 Uhr. Doch dann ging es mit den Mietautos und der englischen Fahrweise an die Küsten Schottlands. Das Ziel rentierte sich, denn es erwartete uns traumhaft gelegen das Schloss Tantallon mit einem tollen Blick über die Landschaft und das Meer. Auch die alten Schotten wussten eben schon, wie man ein Schloss platziert, um sich vor Gegnern zu schützen.

Nach einer vorzüglichen Fischsuppe im Rocketeer Restaurant bestiegen wir in North Berwick unsere Nussschale Sula II und genossen 2 Stunden lang eine Bootstour, die uns zu der berühmten Insel Bass Rock führte. Diese Insel besteht aus einem unbewohnten Felsen und beherbergt eine der größten Basstölpel-Kolonien, sie steht unter Naturschutz. Rund 150 – 200.000 Basstölpel, gänsegroße Meeresvögel, machen mit ihrer weißen Farbe die Insel zu einem weißen Fleck. Basstölpel sind verwegene Sturzflieger, aber lausig beim Landen.

Schottland – die Erinnerungen bleiben

Tag 4: Aufstehen um 4 Uhr, duschen, packen, aufräumen und noch einen Kaffee im Stehen. Zum ersten Mal regnet es, doch es stört keinen, warum auch. Pünktlich um 5 Uhr geht es dann Richtung Flughafen, alles läuft wie geschmiert (organisiert), doch dann staut sich der Verkehr. Ein bisschen Hektik kommt auf und jeder will seinen Teil dazu beitragen. Doch dann können wir unsere Mietautos abgeben und fahren mit dem Shuttle weiter. Wir kommen pünktlich an, der Flieger hat 20 Minuten Verspätung, warum also Hektik.

Wir haben nichts zurückgelassen, außer zu viel gekauftes Essen und Trinken und einen SVH-Schal, den trägt jetzt unser Guide in Edinburgh mit seiner schottischen Tracht. Mitgenommen haben wir allerdings nicht nur unser Handgepäck, sondern viele Erinnerungen an erlebnisreiche und tolle Tage in Schottland. Wohlbehalten landen wir in Basel und werden von einem erwartet, der nicht mitdurfte. Na ja, S(ch)erben bringen Glück oder warum ein Visum wichtig sein kann.

 

Super-Organisator: Mirko Psak

Linksfahrer: Michael Geiger, Marco Kohns, Mirko Psak

Aufgebot: Anette und Werner Bühler, Jasmin und Toni Gargano, Carola und Michael Geiger, Clemens Grießbaum, Michaela und Rainer Gutmann, Inge und Clemens Hupfer, Marko Kohns, Cornelia und Gerd Lotz, Mirko Psak, Christa und Hans-Joachim Schmidt, Friedel und Horst Schmieder, Rita und Egon Staiger

Es fehlte: Miša Popovic

von Hajosch

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