C-Junioren bei Hoffenheim - Mönchengladbach

Bild ais Ordern "Ebersweier"

49 Fußballbegeisterte, unter ihnen vor allem die C-Junioren der SG Haslach/Fischerbach, machten sich am 15.12.2018 auf den Weg zum Bundesligaspiel nach Hoffenheim. Unter der Regie von Organisationsleiter Mike Bork klappte alles wie am Schnürchen, rechtzeitige Anreise, problemlose Anfahrt und dann noch als Fanbus von Mönchengladbach auf den Gästeparkplatz dirigiert, für Gladbach-Fans ein Erlebnis. Der Busfahrer, selbst ein Fan von Gladbach, outete sich als Kenner der Szene und erzählte, dass bei Hoffenheim gegen Gladbach eine Torgarantie gegeben ist.

Nach der ersten Abtastphase durch die Ordner machte man sich ran an die Stadionwurst, um dann frisch gestärkt die Plätze einzunehmen. Mit dem Vereinslied „Wir sind Hoffe“ begann die Einstimmung auf das Spiel, es folgte das Badner-Lied, alle Gäste aus dem Kinzigtal standen auf und sangen vor allem die Haslacher Strophe, das mit dem Aufstehen kennen die Hoffenheimer wohl noch nicht.

Das Spiel selbst war nicht überragend, die Hoffenheimer einfach agiler und besser und wäre Yann Sommer nicht gewesen, dann hätte es ab und zu geklingelt. Glück für Gladbach, dass Hoffe nicht konsequenter abschloss und zwei Abseitstore nicht zählten. Doch nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Gäste, die drängten und durch Hazard ein Tor erzielten, doch auch das wurde Abseits gegeben. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Stindl und Raffael, die beide länger fehlen werden, war Gladbach sogar in Unterzahl und musste bis zum Schluss um den einen Punkt zittern. Insofern war man mit dem Punktgewinn sehr zufrieden.

Doch wo war unser Busfahrer? Der stand während des Spiels 2 Meter vom Spielfeldrand entfernt und unterhielt sich mit Insidern. Verwunderlich, dass er nicht sogar ins Spiel eingegriffen und Anweisungen gegeben hat. So kam es, dass er auf der Rückfahrt erzählte, dass Patrick Herrmann in der Winterpause zum VfB Stuttgart wechseln wird und Thorgan Hazard noch bis Ende der Saison bleibt, ehe er dann verkauft wird. Ja mal schauen, ob der Busfahrer da genauso gut liegt, wie bei seiner Torgarantie.

Gut gefahren ist er allerdings, denn schon gegen 20 Uhr war man wieder in der Heimat. Ein für die Jungs interessanter Tag ging zu Ende und sie holten sich noch ein Kompliment eines mitgefahrenen Fans ab: „Die sind aber gut erzogen, freundlich, pünktlich, das erlebt man nicht überall.“

von Toni

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