Desolate Leistung führt zu Haslacher 4:5-Niederlage

Bild ais Ordern "Ebersweier"

Bis auf die Schlussminuten konnte der SV Haslach zu keiner Zeit seine Leistung abrufen. Fast schien es so, als ob die ungewohnte Kälte zur Schockstarre führte. Dabei sah man in den letzten Minuten, was gegen den Tabellenletzten Ettenheim möglich gewesen wäre.

Die erste Chance des Spiels hatten die Hansjakobstädter, als es Gürkan Balta im Strafraum mit der Hacke versuchte, doch Torhüter Fabian Haimerl klärte mit dem Fuß. Im direkten Gegenzug spielte der Gastgeber einen weiten Pass nach vorne, die Abwehr ging nicht entschlossen zum Ball, Marvin Weber überlupfte den herausgeeilten Torhüter Philipp Walter, es stand in der 9. Minute 1:0. Diese Abstimmungsprobleme in der Defensive überspielte man zunächst damit, dass Max Armbruster mit einer Bogenlampe Torhüter Haimerl prüfte, der gerade noch über die Latte lenken konnte. Balta war es dann, der alleine auf den Torhüter zulief, aber an ihm scheiterte. Besser machte er es in der 16. Minute, als er auf Fabian Hauer zurücklegte, der Maß nahm und zum 1:1 einschoss. Während Ettenheim hinten die Bälle aus der Gefahrenzone drosch, machte es sich der Gast oftmals unnötig schwer. Bei einem Angriff über die starke rechte Seite konzentrierten sich alle Abwehrspieler nach rechts, die Flanke konnte Torhüter Walter noch zur Seite lenken, doch da stand Marvin Weber völlig frei und brachte den FV Ettenheim in der 22. Minute mit 2:1 erneut in Front. Der SVH war in dieser Phase völlig verunsichert, hinten löchrig und vorne nicht präsent. Typisch dann die Szene in der 41. Minute. Nach einem Rückpass spielte Torhüter Walter den Ball direkt Florian Mühlhaus in die Füße, der bedankte sich mit dem 3:1 Halbzeitstand.

Die Hoffnung auf die zweite Hälfte sollte sich schnell in Luft auflösen. Denn als alles nach einem Freistoß an der Seitenlinie mit einem weiten Ball rechnete, spielte Mühlhaus kurz auf Marvin Weber, der in der 57. Minute zum 4:1 einschoss. Etwas Hoffnung keimte erneut auf, als der eingewechselte Jatta Wally seinen Gegenspieler Fabian Hauer von hinten von den Beinen holte und die rote Karte sah. Doch in der 79. Minute war die Partie gelaufen, als Michael Schwanz nach einem Konter aus Abseitsposition das 5:1 erzielte. Doch plötzlich bäumte sich der SVH auf, der Gastgeber war mit den Kräften am Ende. Nach einer Flanke von Patrick Schmidt erzielte Gürkan Balta in der 81. Minute das 5:2. Sechs Minuten später wurde Fabian Hauer perfekt freigespielt, gegen seinen Schuss zum 5:3 gab es nichts zu halten. Eine Minute später scheiterte Balta mit einem Schuss aus der Drehung, doch in der 92. Minute erzielte der eingewechselte Giulio Negrini mit einem sehenswerten Treffer aus 20 Meter das 5:4. Zu mehr reichte es aber nicht mehr, die Zeit lief davon. Die Schlussphase hat jedoch gezeigt, was möglich gewesen wäre, wenn man dieses Engagement schon zu Spielbeginn gezeigt hätte.

von Hajosch

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