FC Butterfly Effect löst Tornado in Haslach aus

Knapper Erfolg im Finale gegen die Kickers

Will man den Butterfly Effect (Schmetterlingseffekt) am Beispiel des Wetters erklären, so stellt man sich die Frage: „ Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Haslach auslösen“. Seit Samstag muss die Antwort lauten: „Ja er kann, dies mussten 12 andere Teams und zahlreiche Zuschauer beim 23. Silvester-Cup in Haslach hautnah erleben.“

Überhaupt war es ein Turnier, bei dem sich die sogenannten Favoriten und Finalisten der letzten Jahre reihenweise frühzeitig verabschiedeten, Überraschungen waren an der Tagesordnung.

In der Vorrunde konnten sich in Gruppe A die favorisierten Ritschele ½ und die Kickers durchsetzen und erreichten ebenso wie das Team Volleyballclub Haslach, die erstmals am Start waren. Sie setzen sich knapp gegen die Schönwetterkicker durch, während für Glashoch Rangers das Glas wohl noch etwas zu voll war.

In der Gruppe B setzte sich souverän die Osmanische Germania durch vor Ritschele. Ausscheiden mussten die Blitzkickers durch das schlechtere Torverhältnis, während der Titelverteidiger Bad Boys 1 zu gehandicapt war und nicht an seine zuletzt gezeigte Form anknüpfen konnte.

Ein Neunmeterschießen musste in der Gruppe C um den Gruppensieg entscheiden, nachdem sowohl Dynamo Tresen als auch der FV Butterfly Effect punkt- und torgleich waren. Hier konnten sich die sächsischen Theklensteher noch durchsetzen. Spannend wurde es um den letzten Platz für das Viertelfinale. Mit einem rasanten Schlussspurt konnten sich die Running Gags diesen Platz noch erkämpfen, während für die Bad Boys 2 der Schlussgong ertönte.

Im Viertelfinale gewann Ritschele ½ knapp mit 3:2 gegen die Running Gags, die Osmansiche Germania behauptete sich klar gegen die Kickers, während Dynamo Tresen etwas cleverer als der Volleyballclub war und letztlich gewann der FC Butterfly Effect gegen Ritschele durch ein Last-Second-Tor ganz knapp mit 2:1 Im Halbfinale zeigte dann Ritschele ½ mit seiner Routine der Osmanischen Germania seine Grenzen aus, während Dynamo Tresen gegen den FC Butterfly Effect keine Chance hatte. Die Finalspiele, die von Michael Albiker und Dominik Schmidt souverän geleitet wurden, zeigten nochmals tollen Fußball, Spannung und Dramatik. Im Spiel um Platz drei setzte sich Dynamo Tresen gegen die Oasmanische Germania sicher durch. Hier gelang Dirk Armbruster von den Dynamos das Traumtor des Turniers, als er per Seitfallzieher in den Winkel traf und stehende Ovationen erhielt. Die beiden besten Mannschaften des Turniers, die wiedererstarkten Ritschele ½ und der FC Butterfly Effect bestritten das Finale. Ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die Jungfüchse gegen die routinierten Schnellinger mithielten und durch einen Treffer von Raimond Strachinariu sogar mit 1:0 in Führung gingen. Doch kurz vor Schluss bot sich Ritschele ½ die Ausgleichschance nach einem Foul im Strafraum. Doch Torhüter Patrick Maier konnte den von Überraschungsgast Lukas Staier, vielen bekannt als Rapper Cossu, getretenen Strafstoß parieren. Letztlich brachten die Schmetterlinge den Sieg über die Zeit und bejubelten zurecht den unerwarteten Triumph. Im nächsten Jahr werden sie nun die Gejagten sein und zeigen müssen, dass dies keine Eintagsfliege war.

Torschützenkönig wurde Marius Lurk von Ritschele ½, der insgesamt sieben Mal erfolgreich war.

Platzierungen: 1. FC Butterfly Effect, 2. Ritschele ½, 3. Dynamo Tresen, 4. Osmanische Germania, 5. Kickers und Running Gags, 7. Ritschele, 8. Volleyballclub Haslach

von Hajosch

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