1:0 Ahmet Celik beschert Haslach drei wichtige Punkte gegen Rammersweier

Knapper, aber verdienter Erfolg nach umkämpften Spiel

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der Sieg gegen den FV Rammersweier besiegelt war, doch letztlich hat sich der SV Haslach diese Punkte redlich verdient und ist jetzt nach 8 Punkten nach der Winterpause endlich in Schlagdistanz zu einem Nichtab-stiegsplatz.

Beide Mannschaften hatten von Beginn an trotz hohem Einsatz Probleme mit dem holprigen Rasen, der einige gut gemeinte Angriffe oftmals im Keim erstickte. So war es nicht verwunderlich, dass es zu Beginn lediglich bei einem Abtasten blieb. Interessant wurde es erstmals, als Marc Hug nach einer Ecke per Kopf für Philipp Wolter auflegte, doch dessen Schuss ging aus kurzer Distanz daneben. So richtig in Szene setzen konnte sich der SVH erst in der 41. Minute, doch Giulio Tamburello scheiterte mit seinem Schuss nach klasse Zuspiel von Patrick Schmidt. So blieb es beim torlosen Unentschieden zur Pause.

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Halbzeit. Der Gast wechselte die lange verletzten Stammspieler Marco Maier und Ronny Hügel ein und wollte damit den Angriff stärken, doch das goldene Tor zum 1:0 machte Ahmet Celik. Bravourös erkämpfte er sich in der 46. Minute den Ball, setzte sich an der Strafraumgrenze dann nochmals durch und sein Ball holperte an Torhüter Benjamin Ruf vorbei zur Führung. Als Skyngyl Pllavci kurz danach einen Kopfball über die Latte lenkte, begann die stärkte Phase beim SVH. Zunächst war Tamburello im Abschluss nicht konsequent genug, danach gab es die Szene des Spiels. Schmidt zog aus 25 Metern ab, sein Schuss krachte an den Innenpfosten und von dort wieder ins Spielfeld zurück, Gürkan Balta konnte den Nachschuss nicht unterbringen. Die Gastgeber drückten nun auf ein weiteres Tor, doch musste man ständig zittern, denn auch die Gäste versuchten vor allem mit weiten Bällen zum erfolg zu kommen. So war es Maier, dem der Ball an den Oberschenkel geschossen wurde, von wo er an den Pfosten sprang, Glück für den SVH. In der Schlussphase drängten die ebenfalls gegen den Abstieg kämpfenden Gäste, doch Özgür Balta rettete gegen Sebastian Huber, ehe Christian Franco Romero und Markus Hansmann in Überzahl auf das Tor zuliefen, doch das gut gemeinte Zuspiel wurde ein Opfer des Rasens. Die letzte Chance hatte dann Wolter für den FVR, ehe der gut leitende Schiedsrichter Tim Walter nach einer dreiminütigen Nachspielzeit dem Zittern ein Ende machte.

von Toni

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