Inklusion beim Kinzigtallauf trägt Früchte

v.l. Helmut Bächle, Inge Schoch, Hans-Joachim Schmidt, Marco Göppert, Karl Burger und Sabine Mitschele.

Mitte September hatte der Sportverein Haslach beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ unter der Schirmherrschaft von Olympiasieger Hans-Peter Pohl in Schonach den ersten Preis der Volksbank Mittlerer Schwarzwald erhalten. Ausgezeichnet wurde das Engagement beim Kinzigtallauf in Haslach, bei dem die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, das Laufangebot für Jung und Alt und somit der Breitensport und vor allem die Partnerschaft zwischen Sportverein und Lebenshilfe sowie Club 82 im Vordergrund stand. Hervorgehoben wurde dabei die Inklusion behinderter Menschen, die bei diesem Laufevent sowohl als Läufer, als auch als Helfer oder Zuschauer eingebunden werden. Der symbolische Scheck für das Preisgeld von 1.000 € wurde von Olympiasieger Hans-Peter Pohl sogar mit einem persönlichen Gruß an Marco Göppert, einem Aushängeschild der Lebenshilfe in Sachen Laufen, signiert. Auf diesen Scheck ist Marco ganz stolz, er hängt nun in den Räumen der Lebenshilfe.

Schon bei der Preisverleihung hatte der Vorsitzende des SV Haslach angekündigt, dass man einen Teil des Preisgeldes an die Lebenshilfe und den Club 82 weiterleiten wird. Dies erfolgte nun dieser Tage in den Räumen der Lebenshilfe-Werkstatt in Steinach, wo Marco Göppert arbeitet. Mit Sabine Mitschele und Inge Schoch, die schon seit Jahren im Orga-Team für die Teilnahme am Kinzigtallauf mitverantwortlich zeichnen, sowie Helmut Bächle und dem Vorsitzenden Karl Burger nahmen Verantwortliche von Lebenshilfe und Club 82 das anteilige Preisgeld freudestrahlend als Spende entgegen. Gern gehört wurde auch die Aussage, dass der SV Haslach am 4. Dezember als Regionalsieger bei der Ausscheidung auf Landesebene in Stuttgart vertreten sein wird und sollte er dort erneut ein Preisgeld bekommen, dann winkt eine weitere Spende.

Für den nächsten Kinzigtallauf sind Lebenshilfe und Club 82 bereits in den ersten Planungen. Ein besonderes Ziel ist dabei, noch mehr Menschen mit Behinderungen in den Staffellauf zu integrieren. Erste Anzeichen, dass dies gelingen kann, gibt es schon, denn auch die Lebenshilfe hat einige Talente in ihren Reihen. Selbstverständlich wird auch wieder der Mannschaftspreis angepeilt, der an die größte Laufgruppe dieser Veranstaltung geht. Man sieht also, die Partnerschaft ist beständig und sie trägt Früchte – für beide Seiten.

von Hajosch

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