SV Haslach holt wichtigen Dreier im Schuttertal

Traumtor von Hansmann beim 2:1 Sieg in Seelbach

Es war in der ersten Hälfte sicherlich kein gutes Fußballspiel, doch der holprige und schmierige Platz  ließ dies auch nicht zu. Der SVH hatte etwas umgestellt, Dominik Bruckner rückte in die Innenverteidigung, Alexandru Ghita zeigte, dass er auch im Mittelfeld etwas bewegen kann. Das Spiel plätscherte über weite Strecken dahin, ehe der FSV Seelbach etwas Fahrt aufnahm und in der 28. Minute nach einer Flanke von Fabian Kloos die erste Torchance hatte, doch Marius Hacker schoss aus 2 Metern in die Arme von Torhüter Daniel Schmieder. Der Gastgeber war nun am Drücker, ging aber mit seinen Chancen recht fahrlässig um, so auch als wiederum Hacker aus dem Rückraum zum Schuss kam, aber den Ball nur mit dem Schienbein traf. Mit der allerersten Torchance für die Kinzigtäler ging der SV Haslach mit 0:1 in Führung. Giulio Tamburello erlief einen Ball noch vor der Torauslinie und flankte in den Strafraum zurück, wo Markus Hansmann die Kugel volley nahm und unhaltbar für Torhüter Stefan Kopf ins Netz schoss. Ein Traumtor und das zu einem eminent wichtigen Zeitpunkt.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Hansjakobstädter druckvoller und schon in der 49. Minute fiel das 0:2. Hansmann setzte vom Mittelpunkt aus Tamburello auf dem rechten Flügel in Szene, dieser lief auf und davon und statt quer zu spielen vollendete er selbst richtigerweise in die lange Ecke. In dieser Phase des Spiels versäumte es der SVH die Vorentscheidung zu suchen. Viele gute Konterangriffe wurden nun zu leichtfertig vergeben. Die Rechnung folgte nach einem unnötigen Foul, als Sascha Roth in der 59. Minute nach einem Freistoß zuerst an den Ball kam und diesen in das kurze Eck spitzelte. In der Folge musste der SVH bange Minuten überstehen, Seelbach schnupperte am Ausgleich. Doch dann befreite sich der SVH wieder, aber Vorlagen von Gürkan Balta und Ralf Kammerer konnten nicht verwertet werden. In der 84. Minute schien dann die Entscheidung gefallen zu sein, als sich Kammerer bis in den Strafraum durchtankte, aber dann im Duell gegen Torhüter Kopf nur zweiter Sieger blieb. So wahrte der FSV Seelbach seine Ausgleichschance und in der 90. Minute schien nach einem Freistoß und einer Kopfballstafette der Ausgleich gefallen zu sein, doch Schiedsrichter Skratek, der umsichtig und gut leitete, erkannte zurecht auf Abseits. In der Nachspielzeit brannte dann nichts mehr an, der SV Haslach hatte drei wichtige Punkte auf fremdem Platz geholt.

von Hajosch

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