Baubeginn für den Kunstrasenplatz

Fachkräfte seit 5. Juni am Werk / Moderne Maschinen

Mit dem Baubeginn zum neuen Kunstrasenplatz wurde am Donnerstag ein Groß-projekt des Sportvereins und der Stadt Haslach in Angriff genommen. Seit diesem Tag sind Facharbeiter  mit Spezialmaschinen kräftig am Werk, um den staubigen, im Sommer knochenharten Tennenplatz in einen angenehm zu bespielenden Kunst-rasenplatz zu verwandeln.

Die Fragen nach dem Fortschritt der Arbeiten beantwortet Polier René Steinacker von der Firma Sportstättenbau Garten Moser mit Hauptsitz in Reutlingen und Niederlassungen in Mühlacker ruhig und vor allem fachkundig. Zuerst wurde die Oberschicht des bisherigen Hartplatzes abgetragen. Danach wird die Drainage eingefräst, bevor die Randsteine gesetzt werden. Nach dem Auftragen der Schotterschicht kommt die elastische Tragschicht drauf. Zum Schluss wird der Kunstrasen in Fünf-Meter-Bahnen quer aufgelegt.

Nur an den Nähten wird der Belag verklebt. Ansonsten werde die Rutschfestigkeit des Rasens durch das Eigengewicht der Quarzsandschicht und des Gummigranulats garantiert.

Zwar ist Steinacker nur mit zwei Fachkräften als Mitarbeiter vor Ort, aber die modernen Spezialmaschinen erledigen den Großteil der Aufgaben. Kleiner und großer Radlader, Bagger, Walze, Gräter und Drainagefräser sind im Einsatz und sorgen mit genauer Lasermessung für einen topfebenen Platz, bei dem auch ein entsprechendes Gefälle für den Wasserablauf eingerechnet wird.

Die drei Arbeiter lassen sich auch von der Hitze nicht allzu sehr beeindrucken. „Dann wird eben am kühleren Abend weitergearbeitet“, bemerkt der Vorarbeiter. Die Firma wird den Platz schlüsselfertig erstellen, so dass er wie vorgesehen Mitte August übergeben werden kann.

Und jeder Spendenwillige kann dazu beitragen, mit einem symbolischen Betrag von zehn Euro pro Quadratmeter die Eigenleistung des SV Haslach erträglicher zu gestalten.

Beitrag von Fred-Jürgen Becker

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