Mit Hermann Kern ein Stück SVH verloren

Im Jahre 1959 kam Hermann Kern als Jugendlicher zum SV Haslach. Anfänglich musste er sich noch heimlich von seinem Elternhaus in Hofstetten davon schleichen, wenn er ins Fußballtraining wollte. Fußball war seine Leidenschaft, als Fußballer wurde er weit über Haslach hinaus bekannt und eine feste Größe des SVH. Sein größter sportlicher Erfolg war der Aufstieg in die damalige 1 . Amateurliga Südbaden, sein Talent gab er seinem Sohn Bruno weiter, der es bis in die 2. Bundesliga zu Fortuna Düsseldorf schaffte.

Als Beisitzer und zweiter Vorsitzender war Hermann Kern viele Jahre für die Organisation von Veranstaltungen zuständig, war viele Jahre Betreuer von Jugendteams. Auch beim Bau des Stadions und des Clubhauses leistete er als Mann vom Fach wertvolle Arbeit. Seine fröhliche Art und Geselligkeit haben ihn sehr beliebt gemacht. Für seine großen Verdienste um den SVH erhielt er die goldene Ehrennadel. Selbst im Alter von 74 Jahren trainierte Hermann Kern so oft es ging bei seinen Alten Herren mit. Erst eine schwere Erkrankung konnte ihn stoppen. Das Jubiläum seines SVH wollte er unbedingt noch erleben. Ein Wunsch, der ihm versagt blieb. Die große Anteilnahme aus der Bevölkerung von Haslach und Hofstetten und weit darüber hinaus bei der Trauerfeier am 4. März 2011 sprechen für sich, Hermann Kern und ein jahrzehntelanges "Kern-Stück" des SVH.

Hermann Kern (links) als Betreuer der von Helmut Hättich (rechts) gecoachten D-Jugend mit Marc Faltin (unten von links), Sohn Bruno Kern, Ingo Dirhold, Tobias Willmann, Martin Hättich, Thomas Göhringer, Ralf Eisenmann, Markus Zagermann , Günter Grießbaum (oben von links), Ibrahim Koca, Christoph Moser, Michael Rauer, Joachim Allgaier, Markus Burger, Frank Sahl.

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